
Am 05.02.1998 wurde ich geboren im Krankenhaus Vilsbiburg. Obwohl die Hebame und ein weiterer Arzt schon anfangs der Schwangerschaft zum Kaiserschnitt rieten, weil ich in einer Steißlage lag, entschied sich der damalige Belegschaftsarzt für eine normale Geburt. (Dies war seine erste und letzte Geburt.) Als mein Unterkörper schon da war, blieb ich plötzlich ab dem Brustbereich stecken und bekam ab diesem Moment zu wenig Sauerstoff. Dadurch musste ich nach der Geburt sofort nach Landshut ins Krankenhaus verlegt werden und wurde an den Inkubator angeschlossen, damit ich genug Sauerstoff bekam. Dabei stellte man fest, dass ich von der anstregenden Geburt eine beidseitige Plexuslähmung (Verletzung des Armnervengeflechtes) mit davon getragen habe. Auch nach den darauf folgenen Tagen war mein Hals noch rot und mein rechter Arm kaum beweglich, trotz täglicher Physiotherapie. Man konnte die Überstreckung einfach nicht beheben. Und damit kristallisierte sich mehr und mehr die Tatsache heraus, dass ich nie ein normales Kind werden würde. Man sagte, ich würde niemals normal essen und trinken können, und hat mir über eine Magensonde Nahrung zugefügt. Als ich dann nach sechs langen Wochen des Hoffen und Bangen nach Hause kam, wollten meine Eltern einfach nicht wahrhaben, dass ich nicht essen und trinken könnte und haben mir so lange Nahrung gegeben bis ich endlich einen Schluckreflext entwickelt hatte. Von da an ging es Berg auf. Ich konnte immer mehr selber leisten. Meine Eltern und ich haben die Hoffnung nie aufgegeben,
worüber ich meinen Eltern sehr Dankbar bin und so entstand mein Lebensmotto „𝑁𝑒𝑣𝑒𝑟 𝑔𝑖𝑣𝑒 𝑢𝑝“!