
„Mel, woher nimmst du deine Lebensfreude?“ Schwierige Frage, weil ich mir ehrlich gesagt noch nie so wirklich Gedanken darüber gemacht habe. In meinem Beitrag „Selbstfindung“ bin ich schon bisschen auf das Thema eingegangen. Ich habe euch auch schon erzählt, dass es in meiner Pupertät nicht immer so war, dass ich die Lebensfreude hatte, wie ich sie jetzt habe. Aber ganz ehrlich, es bringt mir doch auch nichts, wenn ich die ganze Zeit im Zimmer sitze und mir denke: „Ich will nicht mehr… „. Ich habe einfach meine Denkweise geändert und mir gesagt: „Aufgeben kann ja jeder. Aber du nicht! Niemals!“ Klar, ist es leichter gesagt als getan. Ich persönlich habe inzwischen sehr viel an Selbstbewusstsein dazu gewonnen, und dadurch habe ich die Einstellung bekommen: „Mach es einfach! Wenns schief geht, gehts halt schief. Wenns klappt, klappt’s.“ Aber ich glaube, dass dafür oft die Angst im Weg steht. Ich persönlich hatte das Glück, dass mich meine Eltern nie wirklich zurückhielten. Sie haben mich meine Erfahrungen machen lassen. Z. B. sagt meine Mama immer zu mir: „Du machst das schon! Ich vertrau dir!“ Und somit hatte bzw habe ich nie das Gefühl, ich muss vor irgendwas Angst haben. Aber was ich damit sagen möchte, dass Angst haben etwas naturliches ist und auch ein Schutz, aber die Angst sollte nicht das Leben kontrollieren.
𝑀𝑒𝑖𝑛 𝐺𝑒ℎ𝑒𝑖𝑚𝑟𝑒𝑧𝑒𝑝𝑡 ist einfach erstmal alles mit Humor nehmen, einen kühlen Kopf zu bewahren, ruhig zu bleiben und dann je nach Situation zu entscheiden was oder wer mir helfen könnte. Ich glaub meine Lebensfreude kommt deshalb genau daher, ich lasse mich nicht von meiner Angst und meinen Sorgen leiten, ich versuche alles mit Humor zu nehmen und Dinge nicht zu ernst zu nehmen. Dadurch gehe ich offener durch die Welt, trau mich mehr und erlebe Dinge, werde darin bestärkt, dass diese Art und Weise zu leben richtig für mich ist (natürlich gibt es auch Ausnahmen, wo ich vlt nicht ohne Nachdenken was tun sollte) und gehe selbstbewusster durchs Leben.